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! NEW RECORD-RELEASE 10/2016 !

GOLDEN AGE IN BRANDENBURG

World Premiere Recordings Berliner Gambenbuch, Cover

Denkt man an Brandenburg-Preußen und Musik, fallen einem zunächst Namen wie Friedrich II, J.J. Quantz oder C.P.E. Bach ein. Sie alle stehen für Musik des 18. Jahrhunderts. Davor scheint es in Berlin-Brandenburg nichts musikalisch Bedeutsames gegeben zu haben - ein völliger Fehlschluss!

Die Brandenburger Hofkapelle des frühen 17. Jahrhunderts konnte es an Größe und Bedeutung mit jeder Hofkapelle der damaligen Zeit aufnehmen. Um Berühmtheiten wie William Brade oder Nicolaus Zangius rissen sich die Fürsten Europas – am Kurbrandenburger Hof waren sie Kapellmeister.

Unter dem sog. Großen Kurfürsten, Mitte des 17. Jahrhunderts, wurde der Hof zu einem Mekka der Gambisten. Die Elite der Gambenwelt traf sich hier und blieb für viele Jahre. Ganze Generationen von Gambisten wurden am Berliner Hof ausgebildet, selbst aus dem Ausland kamen die Eleven, um bei Walter Rowe und Dietrich Stoeffken zu lernen.

Entsprechend ambitioniert, vielseitig und abwechslungsreich ist das Programm „Golden Age in Brandenburg“ - vom vielstimmigen Gambenconsort mit Harfenbegleitung bis zur Solosuite, von völlig Unbekanntem (CD-Weltersteinspielung) bis zum Evergreen, von kontrapunktisch-experimenteller bis zur Tanz-Musik ist alles dabei.


GOLDEN AGE IN BRANDENBURG
Juliane Laake – Ensemble Art d'Echo
Label Querstand (in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur)
Bestell-Nr.: VKJK 1616, VÖ 10/2016

Hörbeispiele & weitere Informationen
auf der Seite des Verlages: hören



RECORD-RELEASE 04/2015

Hier einige Medienbeiträge zur neuen CD „Berliner Gambenbuch“:
In der Französischen Nationalbibliothek liegt ein sehr ungewöhnliches Notenmanuskript aus dem 17. Jahrhundert. Es ist gefüllt mit Werken für die Sologambe. Es wurde im Jahr 1880 in Berlin gekauft und gilt als eine Sammlung aus dem Brandenburger Raum. Das winzige Büchlein enthält auf seinen 270 Seiten einen einzigartigen Schatz handgeschriebener Musik, von welchem bislang nur winzige Bruchstücke veröffentlicht wurden. Es gibt weltweit nur drei oder vier vergleichbare Sammlungen, unter denen jedoch keine so umfangreich wie dieses Manuskript ist.

Viele der darin enthaltenen Stücke sind ausschließlich in diesem Büchlein zu finden und zum größten Teil anonym überliefert. Das lässt reichlich Raum für Spekulationen: Wer hat diese Werke geschrieben und – mindestens ebenso spannend – für wen?

Denkt man daran, dass der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm, welcher zur Entstehungszeit des Manuskriptes in Brandenburg regierte, selbst Gambe spielte und an seinem Hof die berühmtesten Gambisten seiner Zeit versammelte, erahnt man die Bedeutung dieser Handschrift für die noch so wenig bekannte und erforschte Musik dieser Zeit in der Region Berlin-Brandenburg aber auch sehr weit darüber hinaus.

Vor dem Hintergrund, dass außerhalb Englands nur verschwindend wenige Sammlungen mit Werken für die Sologambe aus dem 17. Jahrhundert bekannt sind, liefert das neue Album der Gambistin Juliane Laake mit vielen Welt-Ersteinspielungen einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Wiederentdeckung vergessener Musik insgesamt.


World Premiere Recordings Berliner Gambenbuch, Cover

World Premiere Recordings
Berliner Gambenbuch


Juliane Laake – Ensemble Art d'Echo
C5239 PC:21 UPC: 845221052069

Suite G-Dur / in G major
Weihnachts-Suite I / Christmas Suite I
Weihnachts-Suite II / Christmas Suite II:
Suite d-Moll / in D minor
Suite G-Dur / in G major (Skordatur)
Passions-Suite g-Moll / in G minor (Skordatur)
Oster-Suite / Easter Suite
Suite B-Dur / in B flat major (Skordatur)

Ensemble Art d'Echo:
Kai Roterberg, Gesang / Vocal · Ophira Zakai, Theorbe / theorbo
Klaus Eichhorn, Truhenorgel / organ
Juliane Laake
Viola da gamba – Leitung / Director



 
(german)  (english)



Juliane Laake, Foto: Elisa Meyer

Juliane Laake auf Youtube:
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