Toccata 89/2017

Insgesamt enthält diese CD fünf Ersteinspielungen. Damit ist sie sowieso wichtig, hinzu kommt das exzellente Spiel der Künstler/innen, die das ausgewählte Repertoire technisch einwandfrei und engagiert vortragen,  allen voran Juliane Laake, die die Solostücke so schön spielt…

PNN, 06.03.2017, zur CD „Golden Age in Brandenburg“

Dezent, filigran, sensibel
von Klaus Büstrin

Die Potsdamer Gambistin und das Ensemble Art d’Echo entführen in das 17.Jahrhundert. Die Aufnahme vereint v.a. frühbarocke Suiten, die man gern als Tafelmusik oder zu privaten Anlässen spielte. In keinem Augenblick kommen sie martialisch, sondern äußerst dezent, filigran und sensibel daher. Federnd und leicht spielen Juliane Laake und ihre Mitstreiter, wobei sie natürlich auf Virtuosität nicht verzichten, die jedoch nicht vordergründig erklingt. Musikalischer Genuss paart sich hier mit einem inspirierenden Ausflug in die Geschichte.

Heinrich Schütz Musikfest Dresden 11.10.2016 „SEELENTÖNE“ Musik aus dem Berliner Gambenbuch

Diese kleinen, intimen Stücke weltlicher und geistlicher Art sind eine Rarität, die es vermutlich nicht noch ein zweites Mal gibt.
Juliane Laakes feinsinniges, auch in schöner Mehrstimmigkeit klangvolles und virtuoses Spiel … Das Konzert enthielt eine Fülle von Entdeckungen. Hier wurden sie wieder zum Leben erweckt und faszinierten in ihrer feinsinnigen Klangschönheit. Online Merker 10/16, Ingrid Gerk

Zur Berliner Gambenmusik beim Heinrich-Schütz-Fest

Ein fernes Fundstück
Konsequent gestaltet und gut ausbalanciert konnte das Programm ohne alle Effekthascherei auskommen, die mittlerweile viele Konzerte mit Alter Musik überlagert und zu einer Art gehobener Unterhaltungsmusik herabwürdigt….
Wechselnde Besetzungen sorgten für klangliche Vielfalt und dass ein ehemaliger Thomaner einfach weiß, wie Choräle schlicht und dabei eindringlich zu singen sind, entließ einen besonders dankbar aus diesem Abend. ….
Am Schluss konnte man erfreut feststellen, dass es noch Musiker gibt, denen bewusst ist, wo und wann ein Stück über einem Ostinato zu platzieren sei und dass zu einer ergiebigen inhaltlichen Idee mehr als eingängige Melodien gehören.« Hartmut Schütz in den Dresdner Neuesten Nachrichten, 13.10. 2016

www.musica-dei-donum.org

This definitely is a most interesting and intriguing disc. It sheds light on a little-known aspect of German music history which is hardly explored as yet. It deserves to be, and one has to hope that more of this kind of music is going to be recorded. Most composers in the programme are unknown quantities; no fewer than five of the pieces played here are recorded for the first time. That makes this disc a major addition to the discography. Juliane Laake delivers impressive performances in the solo pieces which reflect the skills of their respective composers. The ensemble pieces are just as good and nicely played by the Ensemble Art d’Echo. This is excellent stuff; the liner-notes put the music in its historical perspective.

Johan van Veen, © 2017
www.musica-dei-donum.org

RUPPINER TAGEBLATT, 6.Februar 2017 zum Konzert in der Siechenhauskapelle Neuruppin am 4. Februar 2017 „Von Liebe und Finsternis“

LIEBE OHNE WORTE
Juliane Laake und Maximilian Ehrhardt glänzten mit italienischer Virtuosenmusik

von Regine Buddeke

„Liebeslyrik ohne ein einziges gesungenes Wort“, erklärt Juliane Laake das kommende Konzert.. Madrigale gelten als Virtuosenmusik-mehrstimmige und aufs feinste durchkomponierte Werke. Der Fokus lag dabei klar auf emotionalem Ausdruck. Die Musik entfaltet einen ganz besonderen Zauber, zieht einen unbemerkt in ihren Bann. Klagend tönt die Gambe, mal streng, mal zierlich von der Harfe umrahmt. Ab und an brilliert jeder Musiker mit einem Solostück, bevor beide Instrumente wieder zu einem Guss werden.
„Was für eine Leichtigkeit“, seufzt ein Zuhörer angesichts der oftmals virtuosen Stücke, die den Musikern durchweg flinke Finger abverlangen.
Für die Gäste war es ein beglückender Abend.

Zur Aufführung der Matthäus-Passion am Karfreitag 2016 in der Kreuzkirche zu Dresden

»… Die kostbaren Soli und obligaten Instrumente – herrlich z.B. die Gambe von Juliane Laake – veredelten das Ganze genauso wie der wohl ausbalancierte, inspirierende Einsatz der Continuo-Gruppe um Peter Kopp (Cembalo) bzw. Lucas Pohle (Orgel)….«  Mareile Hanns: Dresdner Neueste Nachrichten vom 29.03.2016

Berliner Gambenbuch, Ensemble Art d´Echo, Juliane Laake (Vdg und Leitung) Capriccio: C5206 (2015)

»Durch ihren musikalischen Gestaltungswillen gelingt es der Gambistin, dieses interessante Repertoire (Ersteinspielung) abwechslungsreich und intelligent zu präsentieren: So erklingen perlende Läufe, feinsinnig gezupfte Passagen oder mit Verve gespielte zu Herzen gehende Choralzeilen. Selbst wenn vereinzelt mehrere Kantionalsätze hintereinander folgen, ist die Wahl der Mittel so gelungen, dass keine Langeweile aufkommt. Form- und klangschön werden die fast Aphorismus zu nennenden Sätzlein mit Leichtigkeit wiedergegeben, bzw. erhalten ihre Tiefe besonders durch die interpolierten geistlichen Sätze. Mit der Gesangsstimme kommt eine neue Qualität hinzu, die die Andachtsaspekte plausibel macht; die (nicht vollständig) abgedruckten Liedertexte vereinfachen das Verständnis und spiegeln den jetzigen Quellenstand wider. Zum Wohlfühlpaket trägt auch das aufschlussreiche und gut gemachte Booklet bei. – Eine besondere Einspielung, die nur zu empfehlen ist!«
Veronika Greuel: Viola da Gamba Nr. 96, August 2015

Stilistische Geschlossenheit und feine Nuancierungen

Die renommierte Gambistin Juliane Laake präsentiert mit zwei Mitgliedern des Potsdamer Ensembles »Art dÉcho«, der Gambistin Julia Vetö und der Cembalistin Sabine Erdmann, Suitensätze, wie sie so am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles erklangen..Begeisterter Beifall …«  Wolfgang Zimmermann: Fränkische Landeszeitung vom 27 .07 .2015

Zur Aufführung der Matthäus-Passion am Karfreitag 2015

»Natürlich fragt man unwillkürlich nach den musikalischen Gipfelpunkten . ..Unbedingt zu nennen ist auch Juliane Laake als Viola-da-gamba-Spielerin, die ihre umfänglichen Aufgaben bravourös löste. Dass mit ihr auch eine Preisträgerin des internationalen Telemannwettbewerbes dem Gesamtensemble angehörte, ist einfach nur schön zu nennen…«  Martin Groß: www.magdeburgerdommusik.de

Träume, Tränen, Tändeleien

» … Einen genau Note für Note gesetzten Kanon schafft Marin Marais in der `Fantaisie en echo´ seiner Suite G-Dur; von den beiden Künstlerinnen mit leichter Hand angegangen, verlor der Kontrapunkt hier in wohltuender Weise seine eigentliche papierene Strenge. Ein neuer, ein galanter Geist schließlich wehte aus der Sonata G-Dur eines anonymen Schöpfers aus dem 18. Jahrhundert, sehr viel verspielter, aber auch sehr viel vordergründiger, was den tieferen musikalischen Gehalt angeht.« Schwarzwälder Bote, 19. Juni 2013

» … Immer wieder konte man das innige und gefühlvoll musizierende MIteinander dieser drei hervrragenden Solisten erleben. …«  Uckermark Kurier, 22. August 2012

» … `Träume, Tränen, Tändeleien´ nannte sich die eindrucksvolle Zusammenstellung, in der die Töne auch von Hoffnung, Verzweiflung, Liebe, Hass, Neid und Resignation künden. Alle diese Facetten bringen Juliane Laake, Katharina Holzhey und Ophira Zakai durch ihre ausdrucksintensive und lebendige Spielweise zum Klingen. … Das begeisterte Publikum gibt sich erst nach zwei Zugaben zufrieden.« Märkische Oderzeitung, 20. August 2012

Zur CD Pièces de Viole

»…die Potsdamer Gambistin Juliane Laake (hat) gemeinsam mit dem Ensemble Art d’Echo eine CD mit Stücken von Marin Marais aufgenommen, die insbesondere die lyrische und fragile «Saite» des Komponisten zum Ausdruck bringt. «Pièces de Viole», so der Titel der CD von Crystal Classics (Q-rious Music). Juliane Laake . hat ihre Aufgabe Marais zu spielen, in vorzüglicher Weise gemeistert!« Rosemarie Schmitt: „kultur-online.net“ am 07. 09. 2011

» … Mehr als 40 Jahre lang wirkte Marin Marais am Hofe des französischen Sonnenkönigs Ludwig IV. als Dirigent und Opernkomponist, vor allem aber als Gambist, und hinterließ fast 700 Kompositionen für dieses Instrument. Die renommierte Gambistin Juliane Laake präsentiert nun drei der schönsten Suiten Marias zusammen mit dem Ensembles »Art d’Echo« auf ihrer CD »Marin Marais. Pièces de Viole« mit wunderbarer Leichtigkeit, Noblesse und stilistischem Feingefühl. md«  Frankfurter Neue Presse, 15. Juni 2011

» … Mehr als 40 Jahre lang wirkte Marin Marais am Hofe des französischen Sonnenkönigs Ludwig IV. als Dirigent und Opernkomponist, vor allem aber als Gambist, und hinterließ fast 700 Kompositionen für dieses Instrument. Die renommierte Gambistin Juliane Laake präsentiert nun drei der schönsten Suiten Marias zusammen mit dem Ensembles »Art d’Echo« auf ihrer CD »Marin Marais. Pièces de Viole« mit wunderbarer Leichtigkeit, Noblesse und stilistischem Feingefühl. md«  Frankfurter Neue Presse, 15. Juni 2011

Tanz der Unterweltgeister
»Es gibt mindestens drei Künstlertypen unter den Gambisten: die exaltierte, bizarre Spielweise eines Vittorio Ghielmi, der enzyklopädische Kunstwille eines Jordi Savall oder das grenzgängerische Vagabundieren einer Hille Perl. Es spricht für Juliane Laake, dass sie keinen dieser Trampelpfade benutzt, sondern sich eine eigene Schneise schlägt, die des instrumentalen Purismus. In den drei hier vorgestellten Suiten von Marin Marais zeigt sie sich zunächst einmal als Klangfarbenkünstlerin ….«  Fono Forum, September 2011

»Juliane Laake überzeugt mit leichter Bogenführung im Wechselspiel mit ihren Mitmusikerinnen und zeigt die Vornehmheit und Modulationsfähigkeit der Bassgambe – Eigenschaften, wegen derer sie vor 300 Jahren sehr beliebt war.«  Musikwoche, 28. Juni 2011

» … Alles schwingt und flötet hier wunderhübsch im barocken Schwung der Tanzsätze dahin.«  Aachener Nachrichten/Zeitung, 2. Juli 2011

Barockes Gambenspiel vor erlesenem Publikum – Der Sonnenkönig hätte seine Freude an dem Konzert gehabt

» … Im Rahmen der Muziek Biennale Niederrhein luden Juliane Laake und das Ensemble Art d’Echo zu „Träume, Tränen, Tändeleien“, einem Konzert rund um die Gambe. … ein außergewöhnliches Musikereignis, ein Abend höchster Qualität und wundervoller Musik rund um Monsieur de Saint-Colombe. …. Mit großem Applaus würdigten sie jedes Stück und den ganzen Abend. Das zu Recht.« Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, 28. September 2010

Die passende Antwort auf Stings Versuch

» … Das Zusammenspiel von Hille Perl, Lee Santana und dem Gambenconsort Sirius Viols, in dem Juliane Laake die Tenorgambe spielt, ist von einer Selbstverständlichkeit geprägt, die staunen läßt. Mit Zurückhaltung, Wärme und herrlicher Ruhe wird hier der facetten- und farbenreiche Kosmos Dowlands entfaltet. … Hier ist das Spiel mehrerer Gamben ein wirkliches Zusammenspiel, eine Einheit, wie ein großer, gemeinsamer Atemzug. Keine Stimme drängt in den Vordergrund. Ein spielerisches, vielstimmiges Miteinander, das den Hörer umschließt und mitnimmt in eine kleine, staunenswerte Welt …«  Potsdamer Neueste Nachrichten, 26. September 2008

Eine traute Dreieinigkeit am Dreikönigstag

»… Die drei Musikerinnen des Barockensembles, Annette John, Blockflöte, Juliane Laake, Viola da gamba, und Martina Fiedler, Cembalo, sind versierte Kennerinnen der alten Musik und haben bei verschiednen internationalen Wettbwerben – auch beim Magdeburger Telemann-Wettbewerb – Preise errungen. Alle drei hatten Gelegenheit, ihre Virtuosität, genaue stilistische Gestaltung verbunden mit klanglicher Schönheit vorzustellen. …. Auch der warme Klang der Viola da gamba kam angemessen zur Geltung, z.B. in Telemanns D-Dur-Sonate für Gambe solo, in der alle Klangmöglichkeiten des historischen Instruments ausgeschöpt werden …« Volksstimme, 7. Januar 2008

Musik zum Träumen

» … Mit diesem Konzert französischer und deutscher Gambenmusik in der Galerie war dem Initiator ein besonderer Glückstreffer gelungen, denn Juliane Laake und Alina Rotaru sind Meister ihres Fachs an der Viola da gamba und dem Cembalo. Musik, die über die Seele streicht, vielleicht eine Wunde darin schließt, vielleicht über etwas hinweg hilft, Freude bringt, die aus einem selbst kommt, Ruhe und Leichtigkeit vermittelt, während im Garten der Sommer tanzte …«  Märkische Oderzeitung, 4. Juli 2006